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7.6.17

[ #filmmusik ] Apocalypse mit Ton - The Doors: The End


Apocalypse Now. Die Eingangssequenz des Films Apocalypse Now und die Tötung von Kurtz sind mit dem Song "The End" von The Doors hinterlegt. The Doors - eine US-amerikanische Rockband - waren eine der einflussreichsten Gruppen der 1960er-Jahre.  Im Sommer 1965 von Jim Morrison und Ray Manzarek am Strand von Venice Beach (Kalifornien) gegründet  entstand er Name in Anlehnung an das Essay von Aldous Huxley The Doors of Perception (Die Pforten der Wahrnehmung), da Morrison die Erfahrungen seines Meskalinkonsums als Erweiterung seiner Wahrnehmung empfand. Aldous Huxley entnahm den Titel seines Essays einem Zitat von William Blakes „The Marriage of Heaven and Hell“.


Herz der Finsternis. Das "Herz der Finsternis"  regte Francis Ford Coppola zu seinem monumentalen Filmepos "Apocalypse Now" an. Dabei verlegte er die Handlung vom Kongo nach Vietnam und Kambodscha und von 1891 ins Jahr 1968: Ein Helikopter-Angriff zu Wagners Walkürenritt, brennender Dschungel und ein wahnsinniger General, einfach Apocalypse!

Das psychologische Kriegs-Drama ist einer der besten und berühmtesten Filme. Nur wenige wissen, dass für die Reise im Boot flussaufwärts und damit immer tiefer in die eigene Psyche Joseph Conrad mit "Herz der Finsternis" die Roman-Vorlage lieferte, die heute als eines der Initialwerke der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts gesehen wird.

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19.5.14

[ #musik ] Die Erfindung des Synthezisers.

Oskar Sala war der Schöpfer der Sound-Effekte für den 1963 entstandenen Hitchcock-Thriller "Die Vögel". 

Er wurde am 18. Juli 1910 in Greiz (Thüringen) geboren und starb am 27. Februar 2002 im Alter von 91 Jahren in Berlin. Eigentlich hatte er Pianist werden wollen, machte sich bald als Virtuose einen Namen und wurde zum Protagonisten der weiteren Entwicklung des Trautoniums. Das Trautonium zählt zu den ersten elektrischen Musik- Instrumenten.

Schon in seiner Jugend war er ein begabter Pianist und stand 1927 zum ersten Mal als Solist mit dem 2. Klavierkonzert von Beethoven in Greiz auf der Bühne des Tivoli-Theaters. Nach bestandenem Abitur ging er nach Berlin um 1929 bei Paul Hindemith Komposition zu studieren und vertonte auch zahlreiche Filme. Der studierte Physiker arbeitete auch mit Richard Strauss, Arnold Schönberg und Arthur Honneger zusammen. Er komponierte die Musik für zahlreiche UFA-Filme.  Er war einer der Pioniere aus der "Frühzeit" der Elektronischen Musik.


Paul Hindemith war es auch der Oskar Sala mit Dr. Ing. Friedrich Trautwein bekannt machte, der "unterm Dach" in der Rundfunkversuchsstelle erste vorführbare Vorstudien für ein elektronisches Musikinstrument konstruiert hatte. Sala war sofort von dem neuen Instrument mit dem seltsamen Manual fasziniert, ganz im Gegensatz zu seinen Kommilitonen. So bot Sala seine Hilfe an und Trautwein willigte ein. Er erweiterte das Telefunken - Trautonium dann schrittweise, so dass 1934/35 ein größeres Rundfunk-Modell entstand, auf dem er zahlreiche Stücke für das Rundfunkarchiv einspielte.





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    15.3.14

    [ #filmmusik ] Harry-Lime-Theme

    Vom Dritten Mann bleibt das musikalische Motiv, das Harry-Lime-Thema im Ohr. 

    Ein Ohrwurm und das mit einem Instrument, das für die moderne Filmgeschichte archaisch wirken musste: Eine Zither. Und das war wohl auch Bestandteil der Dramaturgie, das Archaische das da auf den Journalisten aus Amerika einwirkte. Eine Zitherwelle brach denn auch alsbald in Amerika und Europa nach dem Zitherspiel des Anton Karas aus.

    Dann der unverwechselbare Effekt den der Schauspieler Orson Welles einbrachte, waren seine Auftritte eigentlich auch rar. Die Dramaturgie durch Robert Kraskers Lichteffekte, die Kanalszenen. Für die Kameraführung gab es denn auch einen "Oscar".


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