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11.7.23

[ #menschenrecht ] Martin Luther King's "I Have A Dream"- Speech


Die Rede von Martin Luther King vom 28. August 1963 in Washington D.C. vor mehr als 250.000 Menschen wird zu den Meisterwerken der Rhetorik gezählt. 



Er "träumte" von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion: Martin Luther King - "I have a dream".
Service. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
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31.1.17

[ #bildung ] Für Menschenrechte animieren

Projekt WissensWerte stellt Videoreihe zu Menschenrechten online.



Im letzten Jahr ist in der WissensWerteReihe bereits ein Überblicksfilm zum Thema Menschenrechte  erschienen. Nun wird das Thema weiter vertieft, mit je einem Clip zu jeder der drei Dimensionen der Menschenrechte. Die erste Dimension beinhaltet die politischen und bürgerlichen Rechte, die zweite Dimension die Wirtschaftlichen, Sozialen und Kulturellen Rechte und die dritte Dimension die Kollektivrechte.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
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28.12.14

[ #oper ] Die Übergabe des Zopfes Karls des Großen an die Friseur-Innung zu Schilda

Von 1833 bis April 1845 war Albert Lortzing in Leipzig, zuletzt als Kapellmeister. 

Das war seine Erfolgszeit: hier entstanden unter anderem "Zar und Zimmermann", "Hans Sachs", "Der Wildschütz", "Undine" und "Der Waffenschmied", der dann 1845 in Wien uraufgeführt wurde. In Leipzig war Lortzing von Anfang an Mitglied der "Tunnelgesellschaft".


Er war allerdings als gefeierter Schauspieler und Komödiant dorthin gekommen, als Komponist wurde er erst im Laufe der Jahre der Lortzing. Aber davon können alle Multitalente ein Lied singen: bis da mal anerkannt wird - wie bei Lortzing - dass ein Schauspieler auch Dichter und gar Komponist sein kann, vom Sänger und Dirigenten gar nicht zu reden, das dauert. Lortzing hat seine Kindheit ja quasi in der Theaterkulisse verbracht und ist sehr früh schon Schauspieler und als solcher berühmt geworden: mit seinen Eltern ist er durch die Lande getingelt - viel auch im Rheinland - hatte das Tingeln im Laufe der Jahre aber langsam satt bekommen und war froh, in Leipzig am Stadttheater mit 32 Jahren endlich ein festes Engagement zu bekommen. Er bewegte sich gerne und sicher in Gesellschaft, war ein beliebter Künstler und Mensch. Er traf sich mit aufmüpfigen Literaten, befreundete sich mit Robert Blum (1807-1848) und hielt Kontakt zu seinen Komponistenkollegen Robert Schumann (1810-1856) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), die sich zu dieser Zeit ebenfalls in Leipzig niedergelassen hatten.


Tunnelgesellschaft. Kein Wunder, dass er direkt im "Tunnel-Club über der Pleiße" Aufnahme fand. Das war ein witzig literarischer Debattier-Club, wie der Name ja schon andeutet, jeden Samstag traf man sich um "lm Namen Till Eulenspiegels tunnelinternen Blödsinn" zu treiben, natürlich auf hohem Niveau, denn hier war alles versammelt, was in Leipzig Rang und Namen hatte. Friedrich Wieck, der Vater von Clara Wieck, späterer Schumann, war genau so Mitglied im Tunnel wie Anton Philipp Reclam, der Verleger oder der damals hochgeschätzte Komponist Heinrich Marschner. Während die junge Avantgarde, z.B. Robert Schumann, im Kaffeebaum residierte, trafen sich die Arrivierten in der Tunnelgesellschaft.


Die Übergabe des Zopfes Karls des Großen an die Friseur-Innung zu Schilda. Wegen der Zensur sprach man dort gerne in einer Art Geheimsprache und war sich in der politischen Abneigung gegen das Philistertum und in den Träumen einer deutschen Einheit einig. Lortzing schrieb für sie Werke wie "Die Übergabe des Zopfes Karls des Großen an die Friseur-Innung zu Schilda", natürlich Text und Musik, eine Parodie auf die damalige Mode die Vergangenheit zu verklären, die der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. in Gang gesetzt hatte. Man könnte sagen, dass Lortzing hier seinen kabarettistischen Talenten freien Lauf lassen konnte. 1843 wurde er sogar Musikdirektor im "Tunnel-Club".

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4.3.14

[ #film ] Black Oscar.

Die Geschichte ist so tragisch, dass sie genug Stoff für einen neuen Hollywoodfilm hergeben würde: Als erste ins ehrwürdige "Coconut Grove" geladene Afroamerikanerin wurde McDaniel zwar begeistert gefeiert, musste jedoch an einem "Katzentisch" Platz nehmen. 

Sie wurde genötigt, eine vom Studio vorformulierte Rede zu halten, in der sie sich "im Namen meiner Rasse" bedankte. Anschließend brach McDaniel in einem Weinkrampf zusammen.


Zur Premiere von "Vom Winde verweht", im Dezember 1939 erschienen alle Beteiligten, sogar unbedeutende Statisten wurden eingeladen. Jedoch wurde keiner der afroamerikanischen Darsteller zur Premiere nach Atlanta eingeladen. Als Hatties Bild auf der Rückseite einer Kinozeitschrift erschien, sorgte die "Atlanta Society" dafür, dass diese Ausgabe vernichtet wurde. Nach ihrem Tod im Jahr 1952 bekam sie auch keinen Platz auf dem Friedhof des Hollywood Memorial Parks zugeteilt.


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